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Interview mit Timo Mrazek

26.06.2013

GorillaDelphia Rezension auf Fantasyguide.de

Auf der sehr angenehm informativen Fantasy-Plattform "fantasyguide.de" wird nicht nur GorillaDelphia rezensiert ... NEIN! Der verwöhnte Betrachter kommt nun auch in den genuss eines laaangen Interviews mit dem Allwissenden Erzähler Timo Mrazek höchstselbst. Bitte klatschen Sie jetzt.

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Interview von Ralf Steinberg

Mit GorillaDelphia hat Timo Mrazek eine ganz und gar eigenartige Welt erschaffen. Wir stellten den Autor von Rage against the Nähmaschine auf die Probe und stellten ihm verfängliche Fragen:
 
Fantasyguide: Hallo Timo, Du hast mit »Rage against the Nähmaschine« bereits 2002 Deinen ersten Fantasy-Roman veröffentlicht. Warum überhaupt Fantasy und dann noch witzige?
 
Timo Mrazek: Hmmja, gute Frage(n). Warum »Fantasy« – keine Ahnung! Für mich ist schließlich alles, was in meinen Büchern steht, völlig real, im Sinne von existent – und keinesfalls fantasie-renden Fieberträumen entstiegen. Ich hatte gehofft, das merkt man … tscha, umsonst gehofft. Und in Wahrheit bin ich mir bewusst, dass sich GorillaDelphia (wie so manch anderes Buch) eher schwer in eine zugesägte verstaubte Genreschublade einordnen lässt … aber das soll ja mein Problem nicht sein … hehe.
»Fantasy« insofern: jein. Ich denke, »Phantastik« trifft es eher. Auch ein wenig Science Fiction steckt drin (im Hinblick auf die tatsächliche Fiction der geschilderten Science), plus Ansätze einer Detektivstory … von allem ein wenig, in Band 2 geht es in Richtung Abenteuer-Grusel-Pulp … Ich halte nichts davon, mich bezüglich meiner Geschichten an von anderen festgelegte Grenzen zu halten. Irgendjemand hat meinen ersten Band mal als ein »Überraschend wohlschmeckendes 5-Gänge-Gericht trotz oder gerade aufgrund der völlig absurden Zutaten« bezeichnet. Fand ich gut.
 
»Witzige« … nun, ich möchte vorrangig zur Unterhaltung meiner Leser beitragen, und nicht noch mehr Drama und Tragik in die Welt hinaustragen. Das machen andere für mich. Eine meiner Herangehensweisen ist, Bücher zu schreiben, die ich selbst gerne lesen würde.
 
 
Fantasyguide: Die Gag-Rate ist in Deinem Buch sehr hoch. Dabei wechseln sich Kalauer ab mit Genre-Zitaten, Sprachwitzen und irrwitzigen Szenen - hast Du keine Angst zu übertreiben?
 
Timo Mrazek: Nö.
 
 
Fantasyguide: Wie ist das Feedback auf Deine Art Humor?
 
Timo Mrazek: In unerwartet hohem Maße positiv. Vor allem meine österreichischen Leser scheinen diese Art von »Humor« recht gern zu haben. Natürlich treffe ich auch immer wieder mal auf Unverständnis und Fragezeichen von der Höhe des Eiffelturms … aber damit lässt es sich ganz wunderbar leben. Es wird ja niemand zum Tollfinden gezwungen.
 
 
Fantasyguide: Wir Deutschen stehen nicht gerade für schwarzen oder überbordenden Witz. Lohnt es sich überhaupt, auf den deutschen Buchmarkt zu drängen? Hat GorillaDelphia eine Chance, die Massen zu bewegen?
 
Timo Mrazek: Ob es sich »lohnt«, ist eine Frage, die ich mir ehrlich gesagt nie gestellt habe. Da bin ich wohl zu sehr Künstler und zu wenig auf Kommerz ausgerichteter Marktanteil- und Zielgruppenforscher. Natürlich muss ich Geld verlangen für die Bücher, da steckt jahrelange Arbeit drin und letzten Endes richtig viel Asche aus eigener Tasche, die für die aufwendige Produktion der Bücher plus Gimmicks draufgeht.
 
Mir bleibt letzten Endes mit einem deutschsprachigen Buch gar nichts anderes übrig, als auf den deutschsprachigen Buchmarkt zu drängen. Selbst wenn mir der … was weiß ich … finnische Buchmarkt lieber sein sollte. Aber da fallen mir momentan einfach zu wenig finnische Wortspiele ein, die mir bei einem derartigen Vorhaben unterstützend zur Seite stünden … schade, eigentlich. Aber nun gut.
Die Massen bewegen … hmm! Jede Masse fängt mal klein an. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Art von Humor, die meine Bücher färbt, nicht den durchschnittsdeutschen Humor trifft, aber das war auch nie der Plan. Durchschnittsdeutschhumoristische Bücher gibt es wie Sand am Meer, da will ich gar nicht hin. Da such ich mir eine eigene Bucht mit meinem eigenen Sand am großen Meer und da kann dann hinkommen wer mag, sich wohlfühlen und mal ausspannen.
Und leider stimmt es – als unbekannter Autor in einem solchen Genre hat man es sehr, sehr schwer, überhaupt erst Interesse für seine Bücher zu wecken, speziell in Deutschland. Beispielsweise Briten und US-Amerikaner sind sehr viel offener für Neues oder Anderes, auch humortechnisch sehr viel breitgefächerter. Aber aufgeben ist nicht. Ich halte es für möglich, dass sich das Humorempfinden von »uns Deutschen« abseits des medial vorgekauten, ausgezehrten, labbrigen Einheitsbreis erweitern lässt. Und das Feedback, das ich erhalte, gibt mir Recht.
 
 
Fantasyguide: Kann Fantasy die Welt verändern?
 
Timo Mrazek: Selbstverständlich. Beispielsweise hat Der Herr der Ringe als Buch und vor allem als Verfilmung die Welt verändert. Und zumindest ist Fantasy durchaus in der Lage, bisweilen den persönlichen Blick auf die Welt zu verändern.
 
 
Fantasyguide: Streichwurst aus dem Zapfhahn und bösartiges Styropor - Deine Fantasie scheint unerschöpflich, doch begibst Du Dich nicht in die Gefahr, immer noch schräger sein zu müssen um Dich selbst zu übertreffen?
 
Timo Mrazek: Hmmmmmlassmichmalkurzüberlegennein.
Denn das würde voraussetzen, dass »GorillaDelphia« nach einem strengen konzeptionellen Muster geschrieben wird, welches eine stetige Steigerung beinhaltet, womöglich sogar exponentiell wuchernd. Aber das tut es nicht. Diese Romanreihe funktioniert nach ihren eigenen Regeln und vor allem Unregeln. Nicht einmal ich als Autor habe darauf einen Einfluss. Das machen die Figuren quasi alles selbst.
 
 
Fantasyguide: Dein Buch ist bei allem Frohsinn angefüllt mit grausamen Morden und üblen Verbrechen bis hin zur Entvölkerung ganzer Inseln. Gewaltverherrlichung ist doch eigentlich Doppelbäh?
 
Timo Mrazek: Ich habe einen mehrseitigen diesbezüglichen Part des ersten Bandes wohlweislich mit »Senseless Brutality Part 1« betitelt, und hänge der (hoffentlich nicht irrigen) Annahme nach, dass meine Leser intelligent genug sind, anhand der absurden, übertriebenen Kampfszenen (gegen Schunklmonster und Vokuhila-Zombies unter Zuhilfenahme der Abfeuerung von Geschossen Kaliber 90 Millimeter) die Ironie des Ganzen zu begreifen, ohne mit traumatischen Szenen von Blutorgien sich des Nachts im unruhigen Schlaf umherzuwälzen und tags darauf massenmetzelnd Amok zu laufen.
Ich könnte nun irgendwelche hochgeistigen Ergüsse von wegen entlarvenden Analogien zur brutalen Realität des politischen und religiösen Alltags unserer Welt hinausphilosophieren, aber darauf hab ich grad keine Lust. Sorry.
Einige Leser haben meinen Büchern pythoneske Züge unterstellt. Was sicher nicht von ungefähr kommt, da ich Monty Python's Flying Circus früher verschlungen habe und dies sicher Spuren hinterlassen hat – unter anderem eben auch bei der Darstellung von Gewalt in meinen Büchern. Zugegeben: Es ist natürlich nicht schön für eine Romanfigur, mit Hörspielkassetten geknebelt und dann dreimal in den Kopf geschossen zu werden, so dass es »aussieht wie Selbstmord«. Aber verdammt, was ist schon schön …
 
 
Fantasyguide: Willst Du Dich mit anderen Autoren messen und vergleichen lassen? Welche wären es?
 
Timo Mrazek: Ich sehe ich keinen wirklichen Sinn dahinter, mich mit anderen zu »messen«. Schreiberei ist eine Unterabteilung von Kunst und kein Wettkampf, keine Meisterschaft. Zumindest nicht für mich. Mir macht das Ganze schlichtweg Spaß. Wenn mich denn jemand vergleichen und messen will, darf er das natürlich tun, und mir dies auch gerne jederzeit mitteilen. Ist sicher interessant. Oder auch nicht, mal sehn …
 
 
Fantasyguide: Ray Moron ist der typische untypische Held, nicht einmal ein Mädchen bekommt er zum Schluss. Mag der Allwissende Erzähler die Versager?
 
Timo Mrazek: Gute Frage. Nächste Frage.
Na gut, okay. Grundsätzlich mag er die Versager genauso wie die Heroen, da die Balance zwischen beiden mit die Geschehnisse der Geschichten untermauert. Noch lieber als die Versager hat er aber die Durchschnittssterblichen (wie es Ray Moron einer zu sein scheint), die in schlicht gefährlichen oder ausweglosen Situationen eben nicht spontan zum macgyvernden Allzweck-Helden mutieren, sondern Schiss haben. Oder gar keine Lust drauf. Oder einfach keine Ahnung, was um sie herum eigentlich wirklich abgeht.
Die stellenweise durchaus fremdartig anmutende Welt von »GorillaDelphia« bietet dem geneigten Leser eine Fülle von Fluchtmöglichkeiten aus der unseren Realität (eine der Hauptaufgaben eines Werkes der Phantastik, wie ich finde). Alltags-Charaktere, die mit Schiss, Unlust oder Magenproblemen den dortigen Begebenheiten gegenübertreten, bieten einem großen Teil der Leserschaft einen Anker, einen Bezug zur Realität, und somit die wichtige Möglichkeit einer Identifikation. Strahlende Helden können lediglich siegen oder fallen. Versager sind interessanter. Die bieten mehr Raum für Entwicklung.
 
Abgesehen davon: Die Geschichte geht weiter – und es ist noch nicht ganz entschieden, ob Ray zum Schluss das Mädchen nicht doch bekommt. Wobei niemand das Mädchen zu fragen scheint, ob es denn zum Schluss überhaupt einen Ray bekommen will … aber schaumer doch mal, was die Folgebände bringen.
 
 
Fantasyguide: Apropos Allwissender Erzähler. Von wem kam die Idee zur Skizze im Finale wirklich?
 
Timo Mrazek: Da solltest Du idealerweise den Allwissenden Erzähler fragen, der weiß für gewöhnlich alles und erzählt es darüber hinaus auch noch jedem. Ständig.
Und in Wahrheit entwickelt man bei Schreiben nach und nach dann doch ein Gespür, WANN man dem Leser WAS vorsetzen sollte. Und WANN man es trotzdem nicht macht, einfach so, weil man es kann. In diesem speziellen Fall (Kapitel 10) also am besten knapp vor dessen (Leser) Durchdrehen, an diesem einen kritischen Punkt im Dreieck aus Verwirrung, Verzweiflung und Verachtung: ZACK! Nimm dies! Insert Skizze – und sogleich nickt der Leser dankbar für die dargebotene Rettung und erkennt zugleich die umfassende Allwissenheit des Erzählers fraglos als eine solche an.
 
 
Fantasyguide: Welcher Deiner Schöpfungen möchtest Du gerne begegnen, welcher eher nicht?
 
Timo Mrazek: Ach je. Ernsthaft? So spontan würde ich sagen, mit Ray, Maloo und Headfield würd ich gern mal einen Venk Bozo kippen, idealerweise bei Don Notto. Mit den Vokuhila-Zombies oder Abraham Kauwlquapp eher nicht. Aus Gründen des Geschmacks und der Olfaktorik, vermutlich.
 
 
Fantasyguide: Was sagen all die Leute, die mit Namen und »Ähnlichkeiten« im Buch verwurstet wurden und derer Du im Anhang gedenkst zu ihrer Mitarbeit? Hast du noch Freunde?
 
Timo Mrazek: Hmmm, unter dem Einfluss jenes seltsam mich just in diesem Moment beschleichenden Gefühls eines Déjà-vu fühle ich mich zu folgener Verkündung veranlasst: Sämtliche in »GorillaDelphia« auftretenden Personen, Kreaturen, Orte und Begebenheiten sind frei erfunden. Zum Glück! Jede Ähnlichkeit mit beurkundet lebendigen oder mittlerweile verstorbenen Personen, existierenden Orten oder tatsächlich stattgefundenen Begebenheiten WÄRE in der Tat frappierend, teilweise mit Sicherheit erschreckend und möglicherweise sogar gespenstisch, IST aber selbstverständlich vollkommen, völlig und absolut zufällig.
 
 
Fantasyguide: Eine Fortsetzung folgte zehn Jahre später. Warum überhaupt und so spät?
 
Timo Mrazek: Warum überhaupt – viele Gründe. Zum einen, weil ich die Gesamtstory ursprünglich auf drei Teile angelegt und dies 2002 in Band 1 auch noch großspurig verkündet hatte, und ich infolgedessen jahrelang von überaus hartnäckigen Lesern genervt und zu einer Fortsetzung gedrängt wurde. Sowas spornt an. Darüber hinaus habe ich zu viele Ideen, um sie in einen einzigen Band hineinzuquetschen. Und insgesamt betrachtet, weil es einfach zu viel Spaß macht, um damit aufzuhören.
 
Warum so spät – weil das Leben dazwischenkam. Ich bin hauptberuflich Grafikdesigner. Zunächst war ich angestellt in einer Werbeagentur, was bereits recht freizeitraubend war – und 2006 habe ich mich selbständig gemacht, was mir für die nächsten Jahre zunächst einmal einen Riesenhaufen Stress und einen definitiven Mangel an konzentrierter Schreibzeit – zum anderen aber die nötigen Kenntnisse, Erfahrungen, Beziehungen und nicht zuletzt auch das Budget für eine Fortsetzung der Reihe in einem angemessenen Rahmen beschert hat.
 
 
Fantasyguide: Was erwartet uns in den nächsten Bänden? Frau Präsidentin Autoexe C’Bat?
 
Timo Mrazek: Gut geschossen, Cowboy. Ich möchte die hier gebotene Spoiler-Gelegenheit nicht nutzen, empfehle hierzu stattdessen eine gewissenhafte Lektüre von GorillaDelphia Band II …
 
In den nächsten Bändern erwartet uns eine intensivere Schilderung der Welt von »GorillaDelphia«, vertiefende Einblicke in bereits eingeführte Charaktere, neue Charaktere und mehr Hintergrundwissen für bereits vorgefallene Begebenheiten. Auch wenn es bisweilen den Anschein eines lediglich albernen bis anarchischen Sammelsuriums skurriler Gestalten hat – ich nehme meine Charaktere in der Tat sehr ernst und möchte ihre Geschichte weitererzählen. Ray steht natürlich weiterhin im Fokus.
 
 
Fantasyguide: Du hast inzwischen einen eigenen Kleinverlag gegründet, um Deine Bücher herauszubringen. Ändert sich damit etwas in der Wahrnehmung Deiner Werke? Wirken sie seriöser?
 
Timo Mrazek: Seriöser? Um Himmels Willen, das wäre ja schrecklich.
Aber ohne einen Verlag, und sei er auch noch so klein, hat man nicht die geringste Chance, ein gedrucktes Buch über den Großhandel auf dem deutschen Markt zu verkaufen.
 
 
Fantasyguide: Wie wichtig sind Dir die Gimicks?
 
Timo Mrazek: Sehr wichtig. Sie unterstützen die Story der Bücher und ich würde viele Leser tief enttäuschen, sollte ich bei Folgebänden darauf verzichten. Abgesehen davon möchte ich meine gedruckten Werke auch auf diese Weise von der rein digitalen Welt der E-Books zusätzlich abheben, und trotzdem insgesamt in einem absolut bezahlbaren Rahmen bleiben. Das ist mir gelungen. Die »GorillaDelphia«-Bücher bieten im Vergleich zu anderen Büchern sehr viel für ihr Geld, vor allem angesichts der Tatsache, dass sie aus einem sehr kleinen Verlag mit einem quasi No-Budget stammen.
Zudem hat es natürlich einen unschätzbar wertvollen Vorteil, dass ich für Ideenfindung und Gestaltung der Gimmicks keine externe Werbeagentur beauftragen muss, sondern nahezu alles selbst machen kann.
 
 
Fantasyguide: Wohin verschwinden Socken und einzelne Wörter in tausendfach korrigierten Büchern?
 
Timo Mrazek: In der ausgebeulten Hosentasche jenes grausamen Wesens, das heiser in sich hineinkichernd die Inhalte sämtlicher ungesicherten Dokumente einsammelt, die sich beim Rechnerabsturz verabschieden.
 
 
Fantasyguide: Hast Du Tipps für all die Heerscharen von »Selfpublishern«, die gerade amazon und Co. überschwemmen?
 
Timo Mrazek: Strengt euch an, es wird verdammt hart werden, aber verliert keinesfalls den Spaß an der Sache – denn dieser sollte euer Hauptantrieb bleiben.
 
 
Fantasyguide: Hoffst Du noch auf die Entdeckung durch einen großen Publikumsverlag?
 
Timo Mrazek: Hmm. Weiß ich nicht, ehrlich gesagt. So ein Eigenverlag bietet ungeahnte Narrenfreiheit, was gerade bei Machwerken wie »GorillaDelphia« von unschätzbarem Vorteil ist. Natürlich bietet ein großer Verlag Sicherheit, Erfahrung und Unterstützung, vor allem auch in werbetechnischer, grundsätzlich finanzieller Hinsicht. Und zweifellos wäre das eine spannende Erfahrung und ein Heidenspaß. Käme darauf an, was die grundsätzlich an weitergehender Planung zu bieten hätten.
 
 
Fantasyguide: Du bist auch Musiker und Designer, beides ist in »Rage against the Nähmaschine« zu spüren. Wie bringst Du das alles unter einen Hut oder geht das gar nicht, die Bandbeteiligung scheint laut Deiner Homepage ja beendet zu sein?
 
Timo Mrazek: Mist. Erwischt! Ein Fehler auf der Website – denn nein, die Band Nusskrokant besteht nach wie vor. Nur gehen zur Zeit andere, zeitintensive Dinge eben vor. Aber da kommen schon noch ein paar Songs … (ja, das war eine Drohung).
»Alles unter einen Hut« ist zum einen eine simple Frage der Größe des Hutes und vor allem aber auch der Reihenfolge des Unterbringens. Der Grafikdesignerjob geht eben vor – man muss sich und die Seinen ja von irgendwas ernähren. Alle drei Tätigkeiten erfordern eine fiese Menge an Zeit und Kreativität – aber entlohnen einen doch immer wieder mit begeisterten Gesichtern und ebenso geartetem Feedback. Das ist es wert, absolut.
 
 
Fantasyguide: Bestimmt ist der Mensch Timo Mrazek total langweilig. Oder hast Du etwas, dass unsere Leser noch unbedingt von Dir wissen sollten?
 
Timo Mrazek: Ja, aber sicher doch.
 
 
Fantasyguide: Wir danken Dir für das Interview und wünschen Dir noch viele verrückte Geschichten!
 
Timo Mrazek: Ich habe zu danken und wünsche viel Freude bei der Lektüre von »GorillaDelphia 2«. Und immer her mit dem Feedback …


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Ralf Steinberg, fantasyguide.de

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